Publizistisches Werk

Wie schon Thomas Mann geschrieben hat: damit ein Geistesprodukt auf eine breite Masse stoßen kann, muss eine geheime Verwandtschaft, ja Übereinstimmung zwischen dem persönlichen Schicksal seines Urhebers und dem allgemeinen des mitlebenden Geschlechts bestehen. Das, was Schreibende fertigstellen, entsteht trotz Kummer und Qual, Armut, Verlassenheit, Körperschwäche, Laster, Leidenschaft und tausend Hemmnissen.

An dieses Credo halte ich mich auch bei meinen Texten, die ich seit 2014 beruflich ins Internet stelle.

Trotz der massenmedialen Rezeption achte ich darauf, meinem Stil treu zu bleiben und der Wohlfühlgesellschaft, in der wir uns aktuell bewegen, trotz Widerstand regelmäßig den Spiegel vorzuhalten. Mutig und ehrlich diskutiere ich dabei die Negativa und Paranoia einer Generation, die im Spätkapitalismus in den Arbeitsmarkt entlassen wurde um sich dort mit den Besten der Besten um die schlechtbezahltesten Praktika der Kreativbranche zu prügeln.

Die Bemühungen führten im Sommer 2017 zu meinem ersten Buchvertrag mit Rowohlt.
Pressestimmen zum Release können hier nachgelesen werden. Die Leseprobe befindet sich hier.

Ende 2018 habe ich für mich beschlossen, nur noch zu besonderen Anlässen als freie Journalistin tätig zu sein und mich schriftstellerisch (wieder) meinem Blog, unabhängigen Essays im “Badass by Nature”-Newsletter, Anthologien und Kurztexten auf Instagram zu widmen. Zuletzt ist “Ein Plädoyer für die Karriere Light” in “We Are Proud To Be” von Anna Maria Schwarzberg (Mimosa Verlag, 2018) erschienen.

Diverse Texte aus meiner Zeit als Freie habe ich hier gesammelt.

Ze.tt und Zeit Online über Modern Work Life

Watson.ch über Digital Adulting und Popkultur

Refinery29 literarische Essays (new journalism) zu wechselnden Themenschwerpunkten

Story-App Prosa

Weitere Referenzen

Veröffentlichungen umfassen medienkritische Analysen in der Wiener Wochenzeitung Falter, eine Titelstory über die Nostalgie-Maschinerie im Wiener Indie-Mag The Gap, die Mitarbeit beim Magazin der österreichischen Hochschüler*innenschaft Progress, Publikationen bei Mit Vergnügen Hamburg, Mit Vergnügen Berlin, Bento (SPIEGEL ONLINE), im Libertine Magazine, Chapter One Magazine (Magazin für Berufseinstieg) und KAPUT Magazine.

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Weitere Projekte