Publizistisches Werk

Wie schon Thomas Mann geschrieben hat: damit ein Geistesprodukt auf eine breite Masse stoßen kann, muss eine geheime Verwandtschaft, ja Übereinstimmung zwischen dem persönlichen Schicksal seines Urhebers und dem allgemeinen des mitlebenden Geschlechts bestehen. Das, was Schreibende fertigstellen, entsteht trotz Kummer und Qual, Armut, Verlassenheit, Körperschwäche, Laster, Leidenschaft und tausend Hemmnissen.

An dieses Credo halte ich mich auch bei meinen Texten, die ich seit 2014 beruflich ins Internet stelle. Ich kann inzwischen über jedes Thema, von Ghosting bis zur politischen Dimension deutscher Wursttheken über alles schreiben, was sich urbane Menschen gerne morgens auf dem Smartphone reinziehen.

Trotz der massenmedialen Rezeption achte ich darauf, meinem Stil treu zu bleiben und der Gesellschaft, in der wir leben, regelmäßig den Spiegel vorzuhalten. Mutig und ehrlich diskutiere ich dabei die Negativa und Paranoia einer Generation, die im Spätkapitalismus in den Arbeitsmarkt entlassen wurde um sich dort mit den Besten der Besten um die schlechtbezahltesten Praktika zu prügeln.

Die Bemühungen führten im Sommer 2017 zu meinem ersten Buchvertrag, nachdem der Text „Die 40-Stunden-Woche ist nichts weiter als Menschenquälerei“ viral ging.

Ich schreibe auf…

Ze.tt und Zeit Online über Modern Work Life

Watson.ch als Kolumnistin über Digital Adulting

Refinery29 literarische Essays (new journalism) zu monatlich wechselnden Themenschwerpunkten

Story-App Prosa, wenn Zeit bleibt 

  • Ein Sommer der kranken Großeltern
  • Die Rechnung

groschenphilosophin.at

Auf meinem Blog sammle ich seit 2014 Artikel und reflektiere regelmäßig den Prozess des (Frei)Schreibens in meiner Kolumne „Schreiben für Geld“, die auf Instagram und Twitter Diskussionen rund ums Autorinnen-Sein anregt.

Weitere Referenzen

Veröffentlichungen umfassen medienkritische Analysen in der renommierten Wiener Wochenzeitung Falter, eine Titelstory über die Nostalgie-Maschinerie im Wiener Indie-Mag The Gap, die Mitarbeit beim Magazin der österreichischen Hochschüler*innenschaft Progress, Publikationen bei Mit Vergnügen Hamburg, Mit Vergnügen Berlin, Bento (SPIEGEL ONLINE), im Libertine Magazine, Chapter One Magazine (Magazin für Berufseinstieg) und KAPUT Magazine.

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