Wo|Mentoring

Es gibt Wissen, das lässt sich nicht in Management-Büchern nachlesen, weil es auf jahrelanger Joberfahrung beruht. Als Mentorin möchte ich dir deshalb sogenanntes intuitives Wissen vermitteln, das ich als festangestellte und freiberufliche Redakteurin sowie Autorin für einige der bekanntesten Verlage Deutschlands nach meinem sechsjährigen Studium mitgenommen habe.

Weiter unten findest du die drei Wo|Mentoring-Programme, die ich für einen Zeitraum von je drei Monaten anbiete („Class Struggle: Als Arbeiterkind an der Uni / im Kulturbetrieb“, „Sachbuch / Masterarbeitschreiben“ und „Das erste Jahr festangestellt/freiberuflich im Journalismus“) – aber zuerst möchte ich kurz erklären, was Mentoring überhaupt ist, was es kann beziehungsweise nicht kann.

Warum Mentoring?

Gerade am Anfang meiner Karriere hätte ich jemanden gebraucht, mit dem ich kritische Situationen außerhalb der Firma besprechen konnte. Vielleicht hast du dieses Bedürfnis auch. Zum Beispiel, wenn du eine Aufgabe erledigst, auf die unerwartet negatives Feedback folgt oder dein neues Team doch nicht so gut zu deiner Persönlichkeit passt, wie erhofft.

Beim Mentoring lernst du, deine eigene Karriereidentität zu entwickeln. Du erkennst deine Bedürfnisse an und setzt dementsprechend Grenzen. Du lernst, wie du dein Ziel – zB. das Durchsetzen eines bestimmten Wunsches oder schlichtweg den Abdruck deines ersten Buchs – mit den passenden Strategien erreichst und Komplikationen mit ein wenig Geduld auflöst.

Wie schon erwähnt beruht Mentoring auf subjektiven Erfahrungen, und explizit nicht auf psychotherapeutischen Techniken, die beim sogenannten Coaching zum Einsatz kommen. Ich versuche gemeinsam mit dir die Vor- und Nachteile von beruflichen Entscheidungen abzuwägen, wodurch sich eine Partnerschaft auf Augenhöhe ergibt.

Keineswegs werde ich versuchen, deine Persönlichkeit mit fragwürdigen Methoden zu verändern oder dir irgendwelche Glaubenssätze ein- beziehungsweise auszureden.

Was kann Mentoring nicht?

    • Mentorin katapultiert dich nicht nach wenigen Monaten in die Chefetage.
    • Wer die Beziehung zu seinem Mentor ernst nimmt, muss sowohl Zeit, als auch Hirnschmalz investieren.
      • Auch bekommst du nicht alles vorgekaut auf dem Servierteller präsentiert.
    • Die Aufgabe des Mentees ist es selbst zu definieren, was er oder sie aus einer solchen Beziehung mitnehmen möchte.

Aber keine Sorge, dafür ist das Kennenlerngespräch da, bei dem wir uns genau ansehen, wie und ob ich dich beraten kann.

Wo wir schon beim letzten Punkt der Erklärbärphase wären:

Das Matching

Die größte Herausforderung ist: den perfekten Match zu finden. Fast wie beim Onlinedating! Wirksames Mentoring hat sehr komplexe soziale Voraussetzungen, sagt der Wirtschaftspsychologe Gerhard Blickle im t3n-Magazin. Deshalb muss die Chemie stimmen, um Vertrauen langsam wachsen zu lassen.

Wie läuft das Prozedere ab?

Du entscheidest dich für eines der drei Programme und füllst dann das Formular aus. Wenn ich finde, dass ich eine passende Mentorin für dich sein könnte, sende ich dir mehrere Terminvorschläge für einen digitalen Meetingraum, in dem wir uns eine halbe Stunde lang kennenlernen und deine Erwartungshaltung besprechen können.

Erst, nachdem wir beide entschlossen haben, zusammenarbeiten zu wollen, geht es an die weitere Planung. Aber alles zu seiner Zeit!

Ich vergebe für den Zeitraum Februar bis Juni

• insgesamt fünf Mentoring-Plätze innerhalb eines selbstgewählten Zeitraums von zwei bis drei Monaten inklusive fünf digitalen, einstündigen Gesprächsrunden (exklusive Kennenlerngespräch)
• Die Bewerbungsfrist endet am 30. Januar

Mentoring-Programm 1: Class Struggle – als Arbeiterkind an der Uni / im Kulturbetrieb

Du bist die Erste in deiner Familie, die studiert, und fühlst dich zwischen all den adornolesenden Akademikerkindern reichlich fehl am Platz? Der übersprudelnde kulturelle Habitus deines Gegenüber bringt dich auf Parties auch ohne Tanzeinlage ins Schwitzen? Empirie ist in deinen Augen eine gefährliche Krankheit? Been there, done that. Und im Berufsleben wird es auch nicht unbedingt einfacher, wenn man “die Codes” nicht kennt.

Gemeinsam schaffen wir es, dich da rauszuholen.

Preis für Student*innen und Nicht-Erwerbstätige (mit Nachweis): 80 €
Preis für Arbeitende: 200 €

Mentoring-Programm 2: Populäres Sachbuch / Masterarbeit schreiben

Du bist gerade dabei, ein klassisches Sachbuch, ein populäres Sachbuch, eine Masterarbeit zu schreiben – und steckst an unterschiedlichen Punkten fest. Vielleicht weißt du nicht, wie du deine Arbeit gliedern sollst, vielleicht streitest du gerade mit dem Verlag um den Titel oder weißt nicht mehr, warum du das Ganze überhaupt angefangen hast.

Wie dem auch sei: wir finden es heraus.

Preis für Student*innen und Nicht-Erwerbstätige (mit Nachweis): 200 €
Preis für Arbeitende: 350 €

Mentoring-Programm 3: Das erste Jahr festangestellt/freiberuflich im Journalismus

Dein ganzes Leben lang schon wolltest du schreiben. Lustige Kolumnen und Kommentare und Reportagen aus Kriegsgebieten – bis du zum ersten Mal in einer Festanstellung landetest, in der du im schlimmsten Fall (Praktikum/Volo) zu wenig verdienst, um dir eine Wohnung zu mieten und zudem mehr von Nachrichtendiensten ab- als selberschreibst. Ich kenne alle Facetten des kränkelnden Systems Journalismus – auch aus Perspektive einer Freien, die auf Feedback wartet.

Was auch immer das Problem ist – fehlende Wertschätzung, verspätete Zahlungen, schlechte Redigaturen – ich hatte es bestimmt schon. Ob festangestellt – oder frei.

Preis für Student*innen und Nicht-Erwerbstätige (mit Nachweis): 200 €
Preis für Arbeitende: 350 €

Aktuell finden keine neuen Mentorings statt.

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